Kündigungswelle: So sichert ihr euch die freigewordenen Fachkräfte
Eine Restrukturierung, eine Werksschliessung, eine grössere Entlassungsrunde in der Region: Wenn plötzlich viele erfahrene Leute gleichzeitig frei werden, entsteht ein kurzes Zeitfenster. Wer es nutzt, gewinnt auf einen Schlag gute Fachkräfte – wer zögert, schaut zu, wie die Konkurrenz sie holt.
Warum eine Kündigungswelle eine Chance ist
Normalerweise sind gute Leute gebunden. Bei einer Kündigungswelle sind sie es plötzlich nicht mehr – und sie suchen aktiv, oft mit Druck und in kurzer Zeit. Genau dann zählt, welcher Betrieb sichtbar, sympathisch und schnell erreichbar ist.
1. Sofort sichtbar sein
In solchen Momenten googeln Menschen Arbeitgeber in ihrer Region und schauen auf Social Media. Wer dann nichts Vorzeigbares hat, fällt durch. Ein vorhandenes Recruiting-Video und eine Karriereseite wirken sofort – ihr müsst nicht bei null anfangen.
2. Auf Sympathie statt nur Lohn setzen
Wer gerade seinen Job verloren hat, sucht nicht nur ein Gehalt, sondern Sicherheit und ein gutes Umfeld. Zeigt das Team und den Umgang bei euch – das schlägt im Zweifel ein paar Franken mehr bei der anonymen Konkurrenz.
3. Express-Stellen-Clips schalten
Für den Akutfall produzieren wir kurze, gezielte Stellen-Clips, die ihr sofort über eure Kanäle und Inserate ausspielt. So erreicht ihr die freigewordenen Fachkräfte genau dann, wenn sie suchen – nicht erst Wochen später.
4. Aktiviert euer Netzwerk
Bittet eure Mitarbeitenden, den Clip zu teilen. In betroffenen Branchen kennt man sich. Eine Empfehlung aus dem Team, kombiniert mit einem sympathischen Video, ist die schnellste Brücke zu den richtigen Leuten.
Fazit
Eine Kündigungswelle ist hart für die Betroffenen – aber für vorbereitete Betriebe eine seltene Gelegenheit, erfahrene Leute zu gewinnen. Sichtbarkeit, Sympathie und Tempo sind dabei wichtiger als das höchste Gehalt.
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